Marums gård, Ljusterö, Herrschaftliches Anwesen in Ljusterö, Schweden.
Marums gård ist ein Herrenhaus mit zwei Stockwerken und symmetrischen Flügeln auf beiden Seiten, erbaut aus Ziegeln mit verputzter Fassade und einer vorderen Terrasse. Das Ensemble umfasst mehrere Nebengebäude, die um einen gepflasterten Hof angeordnet sind und die typische Struktur eines schwedischen Landguts aus dem 18. Jahrhundert zeigen.
Der Kaufmann Hans Lenman aus Stockholm erwarb das Anwesen 1725 und ließ die gegenwärtigen Gebäude zwischen 1736 und 1744 mit Ziegeln aus seiner eigenen Fabrik auf der Insel Ålön errichten. Das Landgut wurde 1982 als Individual-Denkmal unter Schutz gestellt und bewahrt damit ein bedeutendes Zeugnis der schwedischen Architektur des 18. Jahrhunderts.
Das Anwesen zeigt typische Merkmale der schwedischen Landarchitektur des 18. Jahrhunderts mit seinen symmetrischen Fassaden und der formalen Hofanlage. Die gepflegten Gebäude und ihre Anordnung verdeutlichen die Bedeutung der Landwirtschaft und des Handels in der Entwicklung dieser Region.
Das Anwesen erfordert sorgfältige Dokumentation bei Unterhaltsarbeiten, insbesondere wenn Oberflächen entfernt oder Fenster erneuert werden. Besucher sollten beachten, dass die Arbeiten zur Erhaltung des Gebäudes laufend durchgeführt werden und dies die Zugänglichkeit manchmal beeinträchtigen kann.
Der Name des Anwesens leitet sich von Maren ab, einem geheiligten Gebiet, das sich nördlich des Landguts befindet. Dieser historische Ortsbezug zeigt die tiefe Verbindung zwischen dem Anwesen und der lokalen Landschaft sowie den religiösen und kulturellen Besonderheiten der Gegend.
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