Konak-Moschee, Osmanische Moschee am Konak-Platz, Izmir, Türkei
Die Konak-Moschee ist ein achteckiges Gebäude mit einer einzelnen Kuppel, das sich durch türkise Kacheln aus Kutahya an den Außenwänden und dem Eingang auszeichnet. Das Bauwerk steht direkt neben dem Uhrenturm und dem Regierungsgebäude auf dem Konak-Platz.
Das Bauwerk entstand zwischen 1755 und 1774 als Stiftung von Ayşe Hanım, der Ehefrau des Gouverneurs Katipzade Mehmet Pascha. Die Errichtung fiel in eine Zeit, als Izmir als Handelsstadt wuchs und neue öffentliche Gebäude ihre Bedeutung widerspiegelten.
Die Moschee zeigt klassische Elemente der Palaststil-Architektur, mit geometrischen Mustern und sorgfältig geschnitzten Details aus Stein, die vom lokalen Baustil geprägt sind. Diese handwerklichen Merkmale spiegeln wider, wie die Gemeinde ihre Gebetsstätte gestaltete.
Der Besuch ist außerhalb der Gebetszeiten möglich, und die Lage am Konak-Platz macht es leicht, das Gebäude mit anderen nahegelegenen Sehenswürdigkeiten zu verbinden. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und Rücksicht auf die noch immer genutzte Gebetsstätte nehmen.
Im Inneren hängt ein Kronleuchter, der vom Keramikkünstler Umran Baradan gestaltet wurde und traditionelle ottomantische Beleuchtung mit zeitgenössischen Handwerkstechniken verbindet. Dieses Kunstwerk zeigt, wie alte Formen und neue Fertigkeiten an diesem Ort zusammentreffen.
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