Hamidiye Camii, Osmanische Kaisermoschee in Yıldız, Istanbul, Türkei.
Die Hamidiye-Moschee ist ein Gebetshaus im Stadtteil Yıldız in Istanbul mit rechteckigem Grundriss und einem einzelnen Minarett. Das Bauwerk verbindet neo-gotische Stilelemente mit traditionellen osmanischen Designmustern zu einer ungewöhnlichen architektonischen Mischung.
Der Sultan Abdul Hamid II. ließ das Gebetshaus zwischen 1884 und 1886 als integralen Teil des Yıldız-Palastkomplexes errichten. Das Bauwerk entstand in einer Zeit bedeutender Umgestaltungen der osmanischen Hauptstadt.
Der Innenraum zeigt traditionelle islamische Kunstelemente mit fein gearbeiteten Kacheln, eleganter Kalligraphie und geometrischen Mustern. Diese Verzierungen prägen das Gebetsgebiet und laden zum stillen Verweilen ein.
Das Gebethaus unterlag 2017 einer umfassenden Sanierung, die zu erneuerten Strukturen und Einrichtungen führte. Besucher sollten bedenken, dass es sich um einen funktionierenden Andachtsort handelt und angemessene Kleidung und Verhalten erwartet werden.
Am 21. Juli 1905 wurde das Gebetshaus Ziel eines Bombenanschlags, bei dem 26 Menschen starben und 58 verletzt wurden. Dieses tragische Ereignis hinterließ tiefe Spuren in der Geschichte des Ortes und der Stadt.
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