Puli Basins, Gruppe von Gebirgsbecken in der Grafschaft Nantou, Taiwan.
Die Puli-Becken sind eine Gruppe von Bergsenken in Zentraltaiwan, die zwischen Gebirgsketten liegen und mehrere unterschiedliche Tallandschaften umfassen. Diese Becken entstanden durch geologische Prozesse und sind heute von Dörfern und landwirtschaftlichen Flächen geprägt, wobei der Puli-See und der Jihyuehtan-See die bekanntesten Wasserflächen darstellen.
Diese Bergbecken entstanden durch tektonische Bewegungen und Erosionsprozesse über lange geologische Zeiträume. Wissenschaftler haben verschiedene Theorien über ihre Bildung entwickelt, die auf Plattenkollisionen und natürliche Flusserosion zurückgehen.
Die Dörfer in diesen Becken bewirtschaften das Land seit Generationen und nutzen dabei die besonders fruchtbaren Böden. Die Art, wie Menschen hier Reis, Tee und Gemüse anbauen, prägt das Aussehen der Landschaft bis heute.
Am besten besucht man diese Gegend mit einem Fahrzeug, da die Becken über Straßen verbunden sind und mehrere Zugangspunkte haben. Die beste Zeit ist außerhalb der Regenzeit, wenn die Straßen zugänglich sind und die Ausblicke auf die umliegenden Berge besonders gut sind.
Unter der Oberfläche dieser Becken liegen komplexe Sedimentschichten, die zeigen, wie Wasser und tektonische Kraft das Land kontinuierlich formen. Diese verborgenen geologischen Details erklären, warum manche Bereiche besonders fruchtbar sind und wie sich die Landschaft im Laufe der Zeit verändert hat.
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