Eells-Stow House, Kolonialresidenz in Milford, Connecticut.
Das Eells-Stow House ist ein zweieinhalb Geschosse hohes Holzgebäude mit Verschalung an der High Street in Milford, das vier Fensterachsen und einen zentralen Schornstein aufweist. Das Gebäude umfasst einen Saltbox-Grundriss mit einer Anbindung aus dem 18. Jahrhundert und einer Erweiterung aus dem 19. Jahrhundert.
Das Haus wurde um 1700 von Samuel Eells erbaut und ist damit das älteste noch erhaltene Gebäude Milfords. Es erlangte Aufmerksamkeit während des Unabhängigkeitskrieges, als Stephen Stowe dort Kriegsgefangene mit Pocken pflegte.
Das Haus zeigt verschiedene Bauphasen durch sichtbare innere Elemente und dokumentiert, wie sich die Wohnarchitektur in Neuengland über die Jahrzehnte entwickelt hat. Man kann die handwerklichen Techniken und Materialien sehen, die verschiedene Generationen verwendet haben.
Das Museum ist an der High Street 34 in Milford untergebracht und wird von der Milford Historical Society betrieben, wobei Besucher durch geführte Touren die Wohnweise der Kolonialzeit in Connecticut entdecken können. Die Innenseite des Hauses kann nur mit einer organisierten Tour besichtigt werden.
Das Haus hat eine seltene Saltbox-Form mit asymmetrischem Dachverlauf, bei dem die Rückseite deutlich niedriger ist als die Vorderseite. Diese charakteristische Silhouette war praktisch für Farmer und Handwerker, die zusätzliche Lagerräume brauchten.
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