Fort Levett, Militärische Befestigung auf Cushing Island, Portland, Vereinigte Staaten.
Fort Levett ist eine Militäranlage auf Cushing Island, einer kleinen Insel vor der Küste von Portland im US-Bundesstaat Maine. Die Anlage umfasst mehrere Geschützbatterien, darunter Battery Bowdoin und Battery Kendrick, die entlang der felsigen Uferlinie positioniert sind.
Die Befestigung wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Rahmen des sogenannten Endicott-Programms errichtet, das amerikanische Häfen durch moderne Küstenverteidigung schützen sollte. Nach aktiver Nutzung in beiden Weltkriegen wurde die Anlage 1948 außer Betrieb gestellt.
Der Name des Forts erinnert an Christopher Levett, einen englischen Seefahrer des frühen 17. Jahrhunderts, der als einer der ersten Europäer in dieser Gegend ankerte. Wer die Insel besucht, sieht heute noch Mauerwerk und Bunkeranlagen, die an diese lange Geschichte erinnern.
Cushing Island ist nur per Boot erreichbar, und da sich das Gelände auf privatem Wohngelände befindet, sollte der Zugang vorab geklärt werden. Ein Besuch bei ruhigem Wetter ist empfehlenswert, da der Weg über das Wasser bei Wind ungemütlich sein kann.
Auf dem Gelände stehen noch rund 28 Originalgebäude aus der Militärzeit, darunter ein Wachhaus, das für 24 Gefangene und 12 Wächter ausgelegt war. Diese Zahl zeigt, wie sehr die Anlage auf interne Sicherheit und Kontrolle ausgerichtet war, nicht nur auf äußere Bedrohungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.