Fort Terry, Küstenverteidigungsfort auf Plum Island, New York.
Das Fort Terry ist eine Küstenverteidigungsanlage auf der Insel Plum vor New York. Die Festung verfügt über elf Geschützbatterien entlang der Küstenlinie und unterirdische Bunker, die durch eine 1914 erbaute Schmalspurbahn verbunden sind.
Die Vereinigten Staaten erwarben das Gelände 1897, um Fort Terry als Teil des Verteidigungssystems zu errichten, das die östliche Einfahrt zur Long Island Sound schützte. Die Anlage diente zunächst der Küstenverteidigung, wurde aber später einer neuen Aufgabe zugeführt.
Die Corchaug und Montaukett Indianerstämme tauschten Plum Island gegen einen Mantel, ein Fass Kekse und 100 Angelhaken vor der europäischen Besiedlung.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es heute als Forschungseinrichtung genutzt wird. Besucher können die Insel nur mit genehmigter Erlaubnis und unter bestimmten Umständen erreichen.
Nach 1954 wandelte sich die Militäranlage zu einem Zentrum für die Erforschung von Tierkrankheiten um, wo hochgradig ansteckende Viren untersucht werden. Diese unerwartete Umstellung macht die Insel heute zu einem bedeutsamen Ort für die Veterinärforschung.
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