Gallinger Municipal Hospital Psychopathic Ward
Die Gallinger Municipal Hospital Psychopathic Ward war eine Krankenstation in Washington, D.C., die Anfang der 1920er Jahre in kolonialem Stil erbaut wurde und der kurzfristigen Beobachtung und Betreuung psychisch erkrankter Menschen diente. Das Gebäude war funktional gestaltet, um wie ein Zuhause statt wie eine Institution zu wirken, und bot Platz für die Untersuchung von Patienten in Gerichtsordnung sowie für die medizinische Ausbildung.
Die Station wurde 1923 eröffnet und war nach Senator Jacob Gallinger aus New Hampshire benannt, der die Finanzierung für den Bau sicherte. Das Gebäude wurde später 1953 in D.C. General Hospital umbenannt, und obwohl es 1989 in das National Register of Historic Places aufgenommen wurde, wurde die Struktur um 1990 abgerissen.
Die Psychopathic Ward war für ihre Zeit ein Symbol für eine humanere Behandlung von psychisch erkrankten Menschen, die über traditionelle Anstalten hinausging. Das Gebäude war als Ausbildungsstätte konzipiert, wo Medizinstudenten der Georgetown und George Washington Universitäten das menschlichere Verständnis für psychische Erkrankungen lernten.
Die Stätte ist heute nicht mehr zugänglich, da das ursprüngliche Gebäude demoliert wurde und die Fläche nun von modernen Gesundheitseinrichtungen und dem DC-Gefängnis besetzt wird. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann Aufzeichnungen und alte Fotografien einsehen, um mehr über die Entwicklung der psychiatrischen Versorgung in Washington zu erfahren.
Das Gebäude wurde ursprünglich von Architekten Snowden Ashford entworfen und kostete über 700.000 Dollar, was für die 1920er Jahre eine enorme Summe war. Trotz dieser anfänglichen Begeisterung wurde das Gebäude später von Fachleuten als schlecht geplant und schwierig zu nutzen kritisiert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.