Gilsey House, Hotel im Second Empire Stil in NoMad, Manhattan, USA
Das Gilsey House ist ein achtgeschossiges Hotel im Second Empire Stil an der Broadway 1200, mit einer weißen Gusseisenfassade und einem charakteristischen dreistöckigen Mansarddach aus Schiefer. Das Gebäude verfügt über etwa 300 Zimmer und wurde nach jahrzehntelangem Verfall in den 1980er Jahren in vierzig Wohnungen umgewandelt.
Das Gebäude wurde zwischen 1869 und 1871 vom dänischen Einwanderer Peter Gilsey in Auftrag gegeben und vom Architekten Stephen Decatur Hatch entworfen. Das Hotel openerierte als angesehenes Establishment vom Eröffnungsjahr 1872 bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, bevor es später geschlossen wurde.
Das Gebäude war ein beliebtes Hotel der oberen Gesellschaft und zog wohlhabende Gäste sowie Künstler an, die in der Nähe des Theater District übernachteten. Das Lokal spielte eine Rolle im sozialen Leben des Manhattan des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wo sich Geschäftsmenschen und Künstler trafen.
Das Gebäude ist heute eine Wohnanlage und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber seine markante Fassade und das Dach sind von der Straße aus gut sichtbar. Besucher können die Architektur des Außenbaus fotografieren und seine Position an einem wichtigen Broadway-Ort schätzen.
Das Hotel war eines der ersten in New York City, das Telefonanschlüsse in den Zimmer installierte und damit eine Pionierleistung in der Kommunikationstechnologie war. Diese Innovation in den 1880er Jahren machte das Haus zu einem Treffpunkt für Geschäftsleute, die schnelle Kommunikationsmittel brauchten.
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