Gibson House Museum, Viktorianisches Wohnmuseum in Back Bay, Boston, USA
Das Gibson House Museum ist ein Wohnhaus aus der viktorianischen Zeit im Stadtteil Back Bay von Boston, das heute der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die vier Geschosse zeigen original eingerichtete Zimmer mit Möbeln, Tapeten und Haushaltsgegenstände aus dem 19. Jahrhundert, die das damalige Wohnen veranschaulichen.
Catherine Hammond Gibson erwarb das Grundstück 1859, und der Architekt Edward Clarke Cabot vollendete das Brownstone-Haus im italienischen Renaissancestil 1860. Das Haus blieb über Generationen in Familienbesitz und wurde später in ein Museum umgewandelt, um seine viktorianische Pracht zu bewahren.
Das Haus zeigt, wie die Familie Gibson und ihre Hausangestellten damals lebten und verdeutlicht die sozialen Unterschiede im viktorianischen Boston. Man sieht überall Spuren dieser Hierarchie: von den eleganten Wohnzimmern bis zu den einfacheren Räumen des Personals im hinteren Teil des Hauses.
Besucher können an geführten Touren teilnehmen, um durch die verschiedenen Bereiche des Hauses zu gehen, einschließlich der Küche, der Speisekammer und der Wohnräume. Man sollte vorher die Öffnungszeiten überprüfen und genug Zeit einplanen, um alle vier Stockwerke in Ruhe zu erkunden.
Das Haus bewahrt eine seltene Vollständigkeit: Seine äußere Architektur im italienischen Renaissancestil korrespondiert perfekt mit der inneren Einrichtung und ist in dieser Form unter den Back-Bay-Häusern einzigartig. Diese Harmonie zwischen außen und innen zeigt, wie Villen dieser Zeit wirklich aussahen und geplant wurden.
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