High Security Unit, Bundesgefängnis in Lexington, Kentucky, Vereinigte Staaten.
Die High Security Unit war eine Spezialabteilung des Gefängnisses mit 16 Isolationszellen, die in einem Kellergeschoß untergebracht waren und völlig vom Rest der Gefängnisbevölkerung getrennt waren. Die Einrichtung war so konzipiert, dass maximale Sicherheit durch räumliche Isolierung und strikte Kontrollmaßnahmen erreicht wurde.
Das Gefängnis etablierte diese Spezialeinheit 1986, wo sie unter strenger Aufsicht betrieben wurde, bevor sie zwei Jahre später geschlossen wurde. Die Schließung kam aufgrund von Bedenken bezüglich der Haftbedingungen zustande.
Die Einrichtung erregte Aufmerksamkeit von Menschenrechtsorganisationen wegen ihrer ständigen Überwachung und eingeschränkten Außenkommunikation.
Die Bewohner lebten unter durchgehender künstlicher Beleuchtung mit sehr eingeschränkten persönlichen Gegenständen und regelmäßigen Sicherheitskontrollen während ihrer Haft. Der Zugang zu außerhalb der Einheit gelegenen Bereichen war stark begrenzt, was die räumliche Isolierung verstärkte.
Das Gebäude fasste zu keinem Zeitpunkt mehr als sieben weibliche Häftlinge, von denen viele eher aufgrund ihrer politischen Ansichten als wegen gewalttätiger Handlungen ausgewählt wurden. Diese Selektionspraxis unterschied es deutlich von typischen Hochsicherheitsgefängnissen und warf Fragen über die Verwaltungskriterien auf.
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