Mary and Eliza Freeman Houses, Griechische Revival-Häuser in Bridgeport, Connecticut, USA.
Die Mary and Eliza Freeman Houses sind zwei hölzerne Rahmenhäuser im griechisch-revivalistischen Stil auf gemauerten Fundamenten in einem tief gelegenen Teil von Bridgeport, Connecticut. Beide Gebäude stehen auf der Denkmalliste des National Register of Historic Places und gehören zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen des afroamerikanischen Gemeinschaftslebens in dieser Region.
Die beiden Häuser wurden 1848 von den Schwestern Mary und Eliza Freeman errichtet, zwei freien afroamerikanischen Frauen, die in einer Zeit erheblichen Grundbesitz angehäuft hatten, als dies für Schwarze Amerikaner kaum möglich war. Die Häuser entstanden als Teil von Little Liberia, einer kleinen Gemeinschaft freier Schwarzer Familien, die sich in jenem Teil von Bridgeport niedergelassen hatten.
Die Häuser sind die letzten erhaltenen Gebäude von Little Liberia, einer Siedlung freier afroamerikanischer Familien, die sich im 19. Jahrhundert in Bridgeport niederließen. Wer heute durch die Räume geht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie diese Gemeinschaft lebte und wie sie sich ihren eigenen Platz in einer Gesellschaft schuf, die ihnen wenig Raum ließ.
Die Gebäude werden vom Freeman Center for History and Community betreut, das Führungen auf Anfrage anbietet. Es empfiehlt sich, den Besuch im Voraus zu planen, da die Öffnungszeiten je nach Programm variieren können.
Mary Freeman erwarb im Laufe ihres Lebens mehrere Grundstücke in Bridgeport und wurde damit zu einer der wenigen schwarzen Grundeigentümerinnen in der Region vor dem Bürgerkrieg. Dieser Besitz machte sie zu einer rechtlich anerkannten Person in einer Zeit, in der das für die meisten Afroamerikaner undenkbar war.
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