Nicollet Mall, Fußgängerzone im Zentrum von Minneapolis, Vereinigte Staaten
Der Nicollet Mall ist eine Fußgängerzone im Stadtzentrum von Minneapolis, die sich über zwölf Häuserblöcke erstreckt und Läden, Restaurants sowie Grünflächen miteinander verbindet. Die Passage kombiniert breite Gehwege mit öffentlichen Bussonderfahrstreifen und zahlreichen Kunstwerken entlang der Strecke.
Die Straße wurde 1967 als erste Transitpromenade der Vereinigten Staaten eröffnet und veränderte damit den bisherigen Autoverkehr grundlegend. Eine umfangreiche Neugestaltung fand ab 2015 statt und brachte zeitgenössische Ausstattung und neue Baumreihen in das Viertel.
Der Name des Boulevards ehrt Joseph Nicollet, einen französischen Kartographen, der im frühen 19. Jahrhundert den oberen Mississippi erkundete. Heute sieht man entlang der Promenade ein bronzenes Denkmal von Mary Richards, das an die beliebte Fernsehserie der siebziger Jahre erinnert und zu einem beliebten Treffpunkt wurde.
Die Promenade eignet sich für Spaziergänge zu jeder Tageszeit und erlaubt freien Fußgängerverkehr zwischen den Geschäftsvierteln. Öffentliche Busse fahren durch die Mitte der Strecke und teilen sich den Raum mit den Fußgängern ohne direkte Berührung.
Entlang der gesamten Strecke wechseln sich Kunstinstallationen aus unterschiedlichen Epochen ab, darunter moderne Skulpturen und interaktive Wasserspiele. Die Beleuchtung passt sich abends automatisch an und verändert die Stimmung des öffentlichen Raums mit sanften Farbübergängen.
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