Patterson Houses, Öffentlicher Wohnkomplex in Mott Haven, Bronx, Vereinigte Staaten.
Patterson Houses ist ein öffentlicher Wohnkomplex in Mott Haven, einem Stadtteil der Bronx in New York, bestehend aus fünfzehn Wohngebäuden unterschiedlicher Höhe. Die Gebäude verteilen sich auf mehrere Blocks und beherbergen insgesamt rund 1.790 Wohneinheiten.
Der Bau des Komplexes begann 1948 im Rahmen des Wohnungsbauprogramms, das New York City nach dem Zweiten Weltkrieg auflegte. Die ersten Bewohner zogen 1950 ein, als Mott Haven bereits ein dicht besiedeltes Arbeiterviertel war.
Die Bewohner des Patterson Houses kommen aus der amerikanischen Südstaaten, der Karibik und Puerto Rico, was dem Komplex eine ausgeprägte kulturelle Vielfalt verleiht. An Wochenenden sind im Freien oft Musik, Gespräche auf Spanisch und Englisch sowie das Treiben des Alltags zu erleben.
Das Areal wird von der New York City Housing Authority verwaltet und ist ein aktives Wohngebiet, in dem die Privatsphäre der Bewohner zu respektieren ist. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte die belebten Straßen rund um den Komplex nutzen, da die Gebäude selbst nicht öffentlich zugänglich sind.
Mehrere bekannte Persönlichkeiten wuchsen in diesen Gebäuden auf, darunter ein ehemaliger NBA-Spieler und ein erfolgreicher Interpret lateinamerikanischer Musik. Solche Geschichten sind im Viertel bis heute Teil des kollektiven Gedächtnisses.
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