Washington Gallery of Modern Art, Museum für moderne Kunst in Dupont Circle, Washington, D.C., Vereinigte Staaten.
Das Washington Gallery of Modern Art war ein Kunstmuseum in Dupont Circle, das zeitgenössische Arbeiten von Künstlern wie Ellsworth Kelly, Robert Indiana und Marcel Duchamp präsentierte. Die Sammlung umfasste etwa 150 Werke und zog Kunstliebhaber aus der ganzen Region an.
Das Museum wurde 1961 von Helen Stern gegründet und war schnell ein Zentrum für neue künstlerische Tendenzen in der Stadt. Nach sieben Jahren schloss es 1968 und die Sammlung wurde an das Oklahoma City Museum of Art verkauft.
Die Galerie organisierte 1965 die bahnbrechende Ausstellung der Washington Color Painters, die zur Anerkennung der Washington Color School Bewegung führte.
Das Gebäude befand sich in der Nähe der U-Bahn-Station Dupont Circle, was die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichterte. Die zentrale Lage ermöglichte es Besuchern, das Museum leicht zu Fuß zu erreichen und es mit anderen Attraktionen in der Nachbarschaft zu verbinden.
Das Museum veranstaltete 1963 das Pop Festival, bei dem Robert Rauschenberg sein Werk Pelican aufführte und Claes Oldenburg eine Performance präsentierte. Dieses Ereignis machte den Ort zu einem wichtigen Treffpunkt für experimentelle Kunstformen in den 1960er Jahren.
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