Herman Simon House, Renaissance-Herrenhaus in Easton, USA.
Das Herman-Simon-Haus ist eine Renaissance-Revival-Villa aus Indiana-Kalkstein auf einer Granit-Basis mit einem vierstockigen halbkreisförmigen Turm. Das Bauwerk zeigt klassische Merkmale mit einem vorgelagerten Dach und nimmt eine beachtliche Flache am Rande des Viertels ein.
Das Haus wurde 1902 fur Herman Simon erbaut, einen deutschen Auswanderer, der seinen Wohlstand durch die Seidenherstellung erwarb. Nach Simons Tod 1913 veranderte sich die Bestimmung des Gebaudes mehrfach in der Gemeinde.
Das Gebäude diente ab 1930 als YWCA und später als Anlaufstelle für Frauen und Kinder, was seine Rolle als sozialer Treffpunkt widerspiegelt. Die Nutzung zeigt, wie private Villen im Laufe der Zeit zu gemeinschaftlichen Räumen werden.
Das Grundstuck erstreckt sich uber eine halbe Hektar und bietet genugend Platz zum Erkunden der Fassade und des Gelaandes. Die Lage in der Stadt ermoglicht leichte Erreichbarkeit und gute Sichtbarkeit von der StraBe aus.
Der Architekt William Morris Michler entwarf das Gebaeude im franzosischen Chateaustil, was es von anderen Renaissance-Revival-Hausern in der Region unterscheidet. Die Anerkennung als National Historic Landmark im Jahr 1980 bekraftigt seinen architektonischen Wert.
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