Gaston Hall, Universitätsauditorium an der Georgetown University, Vereinigte Staaten.
Gaston Hall ist ein Auditorium der Georgetown University, das die dritte und vierte Etage des Nordturms der Healy Hall einnimmt und klassische allegorische Szenen an seinen Wänden zeigt. Der Veranstaltungsort bietet Platz für etwa 740 Personen, verteilt auf Parkett- und Balkonbereiche mit barrierefreien Bereichen.
Die Universität eröffnete diesen Saal 1904 und benannte ihn nach William Gaston, dem ersten Studenten der Universität, der die föderale Charta sicherte. Das Gebäude wurde nach jesuita-katholischen Traditionen gestaltet und sollte einen würdevollen Raum für akademische Zusammenkünfte schaffen.
Die Decke zeigt sechzig Wappen von Jesuiten-Universitäten, während Gemälde von Francis Schroen Athena und Tugenden der Bildung darstellen. Diese künstlerischen Elemente spiegeln die Werte wider, die der Institution seit ihrer Gründung wichtig sind.
Der Saal ist mit einem Aufzug in der Nähe der Dahlgren-Kapelle erreichbar und bietet barrierefreie Zugänge für alle Besucher. Es ist empfehlenswert, den Ort bei Besuch von größeren Veranstaltungen oder Zeremonien zu erkunden, die das ganze Jahr über stattfinden.
Bei einer Rede von Präsident Obama bat das Weiße Haus darum, ein religiöses Symbol an der Decke zu verdecken, was Diskussionen über Religion in akademischen Räumen auslöste. Dieses Ereignis zeigte, wie traditionelle Symbole in modernen Kontexten manchmal umstritten werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.