Fort Anderson, Befestigung aus dem Bürgerkrieg in Paducah, Kentucky, Vereinigte Staaten.
Fort Anderson war eine Schanzanlage in Paducah, die sich uber etwa 120 mal 50 Meter erstreckte und mit sieben Geschutzen ausgestattet war. Ein mit Wasser gefullter Graben umgab die gesamte Befestigung.
Das Fort wurde von der Union kontrolliert und war Schauplatz eines Angriffs der Konföderierten im Jahr 1864. Etwa 3.000 Soldaten unter General Nathan Bedford Forrest unternahmen eine Offensive gegen die Stellung.
Das Fort nutzte das ehemalige Marinekrankenhaus, was zeigt, wie Zivilgebäude während des Krieges für militärische Zwecke umgewandelt wurden. Die Mischung aus improvisierten Strukturen prägt bis heute, wie man sich den Ort vorstellt.
Der genaue Standort ist heute durch das Paducah-McCracken County Convention Center gekennzeichnet. Historische Tafeln vor Ort bieten Informationen zur Geschichte der ehemaligen Festung.
Die Garnison wurde von der 8. US-amerikanischen farbigen Artilleriebatterie verteidigt, die hauptsachlich aus ehemals versklavten Mannern bestand. Diese Soldaten spielten eine entscheidende Rolle in der Abwehr des Angriffs von Forrest im Jahr 1864.
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