STR Edward L Ryerson, Schiff mit geradem Deck in Superior, USA.
Die Edward L Ryerson ist ein Frachter, der rund 222 Meter lang ist und aus Stahl gebaut wurde, mit einem geschwungenen Bug und einem abgerundeten Heck. Die Laderäume sind wie große Kästen angeordnet und wurden speziell für den Transport von Eisenerz ausgelegt, mit Platz für etwa 27500 Tonnen Material.
Das Schiff wurde 1960 in der Werft von Manitowoc gebaut und war der letzte amerikanische Dampffrachter für die Großen Seen, der ohne eigene Entladevorrichtung in Betrieb genommen wurde. Es entstand in einer Zeit, als die Dampfmaschine bereits von moderneren Antrieben verdrängt wurde.
Das Schiff trägt den Namen eines Mannes, der die Stahlindustrie in Chicago mitprägte und dessen Familie eine der wichtigsten Handelsdynastien der Region gründete. Wer den Namen heute sieht, erkennt die enge Verbindung zwischen den großen Frachtern und den Industriellen, die an den Ufern der Großen Seen ihr Vermögen machten.
Wenn das Schiff im Hafen liegt, kann man die Größe und den Aufbau des Rumpfes gut erkennen, besonders den hohen Bug und die weiten Ladeluken entlang des Decks. Am besten sieht man die Form vom Ufer aus, wenn das Licht von der Seite kommt und die Konturen deutlich hervorhebt.
Der Dampfturbinenantrieb von General Electric treibt das Schiff auf etwa 30 Kilometer pro Stunde, was es zu einem der schnellsten Frachter auf den Großen Seen macht. Diese Geschwindigkeit war damals ungewöhnlich für Schiffe dieser Größe und gab ihm einen Vorteil bei längeren Fahrten.
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