Canterbury Female Boarding School, Bildungseinrichtung in Canterbury, Connecticut, Vereinigte Staaten.
Die Canterbury Female Boarding School ist ein historisches Schulgebäude im Bundesstaat Connecticut, das heute als Prudence-Crandall-Museum genutzt wird. Das Gebäude im Federal-Stil hat symmetrische Fenster, einen zentralen Eingang und hölzerne Außenwände, die seinen frühen Ursprung erkennen lassen.
Prudence Crandall öffnete die Schule 1831 zunächst für weiße Mädchen, entschied sich jedoch bald darauf, ausschließlich afroamerikanische Schülerinnen aufzunehmen. Der Widerstand der Gemeinschaft, darunter gesetzliche Schikanen und körperliche Angriffe auf das Gebäude, zwang sie 1834 zur Schließung.
Die Schule gilt heute als Symbol für den Kampf um gleichen Zugang zur Bildung, der weit über Connecticut hinausging. Im Museum sind Unterrichtsmaterialien und persönliche Gegenstände der Schülerinnen ausgestellt, die zeigen, wie der Alltag dort aussah.
Das Museum befindet sich im Zentrum von Canterbury und ist zu Fuß gut erreichbar, wenn man in der Nähe parkt. Ein Besuch von etwa einer Stunde reicht aus, um die Ausstellungsräume und das historische Gebäude in Ruhe zu erkunden.
Viele der Schülerinnen kamen aus freien schwarzen Gemeinschaften im Nordosten der USA, reisten allein und auf eigene Kosten an, um hier zu studieren. Einige von ihnen wurden später selbst zu Lehrerinnen und trugen den Geist der Schule in andere Städte.
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