Newark water crisis, Umweltgesundheitskrise in Newark, Vereinigte Staaten.
Die Wasserkrise in Newark war ein Umweltgesundheitsproblem, bei dem das Wassersystem der Stadt hohe Bleikonzentrationen aufwies und über 200.000 Einwohner betraf. Das Problem entstand durch alte Rohre und Korrosion in einem veralteten Verteilungsnetz.
Im Jahr 2016 wurden erhöhte Bleikonzentrationen in Schulen entdeckt, was umfangreiche Tests in der ganzen Stadt auslöste. Diese Entdeckung offenbarte die verbreitete Verschmutzung im gesamten Wassersystem.
Die Wasserkrise traf überproportional ärmere und Minderheitengemeinschaften und zeigte Ungleichheiten bei der Instandhaltung städtischer Infrastruktur. Sie brachte Fragen über Gerechtigkeit und Verantwortung in den städtischen Raum.
Bewohner erhielten kostenlose Wasserfilter und Trinkwasser aus Verteilzentren, während die Stadt ein großangelegtes Austauschprogramm für bleihaltige Rohrleitungen durchführte. Besucher sollten verstehen, dass solche Probleme in älteren amerikanischen Städten nicht ungewöhnlich sind.
Newark führte eines der schnellsten Austauschprogramme für Bleirohre in der amerikanischen Geschichte durch und ersetzte 23.000 bleigefüllte Rohre in weniger als drei Jahren. Das Projekt zeigt, dass schnelle Lösungen auch bei großen Infrastrukturproblemen möglich sind.
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