Irish Famine Memorial, Gedenkstätte in Downtown Crossing, Boston, Vereinigte Staaten.
Das Irish Famine Memorial ist ein Denkmal in der Innenstadt von Boston, das mit Bronzeskulpturen die Leiden während der Hungersnot und die Hoffnungen von Iren darstellt, die in Amerika Zuflucht suchten. Informationstafeln in mehreren Sprachen erklären die historischen Zusammenhänge und die menschlichen Geschichten hinter dieser Auswanderung.
Das Denkmal erinnert an die Zeit zwischen 1845 und 1850, als die Hungersnot in Irland eine Million Menschen tötete und zwei Millionen zur Auswanderung zwang. Boston wurde zu einem Hauptzielort für diese verzweifelten Flüchtlinge und prägte die Stadt dauerhaft.
Die Inschriften und Zeugnisse dokumentieren die Erfahrungen von irischen Einwanderern, die im 19. Jahrhundert in Boston ankamen und hier neue Hoffnungen aufbauten. Die Namen und persönlichen Geschichten machen die menschliche Seite der Migration sichtbar.
Das Denkmal befindet sich in einer zentralen Lage und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit Informationstafeln, die kostenlos zur Verfügung stehen. Besucher sollten sich Zeit für das Lesen der Inschriften nehmen, um die vollständige Geschichte zu verstehen.
An dieser Stelle legten 1847 Versorgungsgüter ab, die der USS Jamestown von Boston aus zur Hungerhilfe nach Irland transportierte. Dies zeigte die gegenseitige Unterstützung zwischen der irischen Gemeinschaft in Boston und denen, die daheim zurückgeblieben waren.
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