Portsmouth African Burying Ground, Sklaverei-Gedenkstätte in Portsmouth, New Hampshire, USA.
Das Portsmouth African Burying Ground ist ein Gedenkstätte an der Chestnut Street, die an schwarze Menschen erinnert, die in Portsmouth starben. Acht bronze- und betonsilhouetten stehen im Halbkreis um eine Grabkammer mit Überresten von 13 Personen.
Der Begräbnisplatz war von 1705 bis 1803 aktiv und war ein Ruheplatz für fast 200 schwarze Menschen, sowohl Freie als auch Versklavte, in dem kolonialzeitlichen Portsmouth. Das Denkmal wurde 2015 fertiggestellt und markiert heute den Ort dieser vergessenen Geschichte.
Das Denkmal trägt das westafrikanische Sankofa-Symbol auf dem Deckel des Grabes, das bedeutet, dass man aus der Vergangenheit lernen kann, um besser in die Zukunft zu gehen. Der Ort wird von Besuchern als Raum der Besinnung genutzt, an dem man die Geschichte schwarzer Menschen in Neuengland nachvollziehen kann.
Der Platz ist öffentlich zugänglich und verfügt über informative Tafeln, die die Bedeutung des Ortes in der Geschichte Neuenglands erklären. Das Denkmal wurde 2015 eingeweiht und bietet einen ruhigen Raum zum Besinnen und Lernen.
Zwei bronzene Figuren am Eingang stellen einen Mann dar, der nach Osten nach Afrika blickt, und eine Frau, die nach Westen schaut, und symbolisieren so die Trennung, die durch die Versklavung verursacht wurde. Diese gegensätzlichen Blickrichtungen sind eine kraftvolle Darstellung der Zerrüttung von Familien und Gemeinschaften.
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