Alfred Kelley mansion, Neoklassizistische Villa in der Innenstadt von Columbus, Vereinigte Staaten.
Das Alfred Kelley Mansion ist ein Gebäude im Greek-Revival-Stil in der Innenstadt von Columbus mit Mauern aus grauem Sandstein aus östlichen Ohio-Steinbrüchen. Das Äußere zeigt eine symmetrische Gestaltung mit prominenten klassischen Säulen am Eingang, die das Fassadenbild dominieren.
Der Bau entstand zwischen 1836 und 1838 als Privatresidenz von Alfred Kelley, einem Politiker, der Jahrzehnte lang in Ohios Legislatur tätig war. Das Haus gehört zu einer Zeit, als Columbus wuchs und sich neu definierte.
Das Gebäude war Wohnsitz des Governors James Campbell von 1890 bis 1892 und beherbergte später die St. Joseph's Cathedral School. Die Räume dienten damals sowohl repräsentativen als auch schulischen Zwecken und prägten das kulturelle Leben der Stadt.
Das Gebäude steht in einem Bereich, der von sumpfigem Untergrund geprägt war, weshalb es ein ausgeklügeltes Drainagesystem mit unterirdischem Tunnel zur Fifth Street hat. Besucher sollten mit mehreren Ebenen und historischer Architektur rechnen.
Während der Finanzkriese von 1842 verpfändete Kelley dieses Haus persönlich, um Ohio vor dem Bankrott zu bewahren. Diese historische Handlung zeigt, wie wichtig sein politisches Engagement für den Staat war.
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