President's House, Historisches Herrenhaus in der Market Street, Philadelphia, USA.
Das Präsidentenhaus war eine föderale Residenz an der Market Street in Philadelphia, wo die Regierungsführer beim ersten Hauptstadtwechsel lebten. Die Stätte zeigt heute die archäologisch freigelegten Grundlagen und präsentiert Informationen über diesen wichtigen Ort der frühen amerikanischen Geschichte.
Das Anwesen diente von 1790 bis 1800 als Residenz der Präsidenten George Washington und John Adams, als Philadelphia vorübergehend die Hauptstadt der Vereinigten Staaten war. Nach diesem Zeitraum wurde das Gebäude später abgerissen, hinterließ aber bedeutende unterirdische Überreste.
Das Denkmal würdigt die Geschichten von neun versklavten Afrikanern, die während Washingtons Präsidentschaft im Haushalt arbeiteten, durch Videoinstallationen und Ausstellungen. Diese Präsentation zeigt ihre Erfahrungen und ihre zentrale Rolle in der täglichen Funktionsweise des Anwesens.
Das Gelände ist täglich ohne Eintritt zugänglich und verfügt über eine barrierefreie Infrastruktur für die Erkundung. Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn die Menge gering ist.
Ausgrabungen in den frühen 2000er Jahren enthüllten die ursprüngliche Küche und zeigten, wie versklavte Menschen dort täglich arbeiteten. Diese archäologischen Funde ermöglichten es, bisher verborgene Aspekte des Haushalts und der Lebensqualität dieser Menschen zu dokumentieren.
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