Orsel and Minnie McGhee House, Bürgerrechtshaus in Detroit, Vereinigte Staaten
Das Orsel and Minnie McGhee House ist ein zweistöckiges Wohnhaus an der Seebaldt Street mit klassischen Details des frühen 20. Jahrhunderts. Das Gebäude zeigt ein Dach mit angehobener Kante, eine Veranda vorne und ein Erkerfenster im Craftsman-Stil, der damaligen modernen Architektur.
Die Familie McGhee kaufte das Haus 1944, was zu einem Rechtsstreit führte, der bis zum Obersten Gerichtshof der USA reichte. 1948 wurde ein Urteil gefällt, das rassistisch diskriminierende Wohnungsverträge in dem Land für ungültig erklärte.
Das Haus steht für einen Wendepunkt in der Geschichte der Wohnrechte von Afroamerikanerinnen und Afrikanamerikanern. Es symbolisiert den Kampf gegen Diskriminierung in Nachbarschaften, den viele Menschen damals mitverfolgt haben.
Das Haus wurde 2022 in das National Register of Historic Places aufgenommen, was seinen Schutz und seine Erhaltung sichert. Besucher können das Gebäude von außen erkunden und mehr über diese wichtige Zeit in der amerikanischen Geschichte erfahren.
Die Nachbarn, die die Familie McGhee anfangs ablehnten, wurden später zu Freunden, besonders die Familie Sipes, die bis 1974 in der Gegend blieb. Diese Veränderung zeigt, wie Menschen ihre Vorurteile überwinden und zusammenleben können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.