Fort Charlotte, Militärruinen auf Harrigan's Hill in Road Town, Britische Jungferninseln
Fort Charlotte sind Militärruinen auf einem Hügel über Road Town mit erhaltenen Mauern, einer Zisterne und einem unterirdischen Lagerraum. Die Überreste bilden ein steinernes Relikt der britischen Verteidigungsarchitektur aus dem späten 18. Jahrhundert.
Die britischen Royal Engineers erbauten das Fort 1794 auf dem Gelände einer hölzernen Befestigung, die der Freibeuter Joost van Dyk errichtet hatte. Das Fort war Teil einer umfangreichen Militärstrategie zum Schutz der Inselgewässer.
Das Fort ist nach Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt, der Ehefrau von König George III. von England. Der Name spiegelt die britische Herrschaft der Zeit wider und verbindet diesen Ort mit der Geschichte des britischen Königshauses.
Der Zugang zu den Ruinen erfolgt über einen Wanderweg von Macnamara aus, da sich die Stätte auf Privatland befindet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich der Höhenlage bewusst sein.
Das Fort war Teil eines Dreieck-Verteidigungssystems zusammen mit Fort Burt und Fort George zur Kontrolle des Hafens. Diese drei Festungen bildeten eine koordinierte Schutzstrategie, die Schiffe auf dem Wasser überwachen konnte.
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