Franziskanerkloster Maria Hilf, Freystadt, Franziskanerkloster in Freystadt, Deutschland.
Kloster Freystadt ist ein Franziskanerkloster in Freystadt mit einer grünen Kuppel, vier Ecktürmen und einer vergoldeten Marienfigur an der Spitze. Das markante Äußere verbindet sich mit einem aufwendig gestalteten Innenraum, der vielfältige künstlerische Details zeigt.
Der Grundstein für dieses Kloster wurde 1710 unter Ferdinand Lorenz Graf von Tilly gelegt und markierte den Beginn einer großen religiösen Bauaufgabe in Bayern. Nach seiner Vollendung entwickelte es sich zu einem wichtigen Zentrum des Glaubenslebens in der Region.
Die Kirche zeigt die Handschrift italienischer Künstler, mit Stuck von Pietro Francesco Appiani und Fresken von Hans Georg Asam, die Szenen aus Mariens Leben darstellen. Die Verbindung zu südländischen Kunsthandwerkern prägt bis heute das Aussehen des Innenraums.
Das Gebäude wurde zwischen 1980 und 1984 grundlegend renoviert und der Innenraum ist für Besucher zugänglich. Es empfiehlt sich, beim Betreten Zeit für die Besichtigung der Kunstwerke einzuplanen.
Antonio Viscardi entwarf das Gebäude nach italienischen Barockprinzipien und führte damit diese Architekturrichtung in Bayern ein. Sein Einfluss prägte später auch andere religiöse Bauwerke in der Region.
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