Kirche Zum Guten Hirten, Neogotische Kirche in Friedenau, Deutschland
Kirche Zum Guten Hirten ist ein gotischer Backsteinbau in Friedenau mit einem 70 Meter hohen Turm und dunklen roten Mauern, die mit Schiefer verkleidet sind. Das Gebäude steht am Friedrich-Wilhelm-Platz und prägt mit seiner markanten Silhouette das Stadtbild des Viertels.
Der Architekt Karl Doflein begann 1891 mit dem Bau, und die Kaiserin Auguste Victoria war bei beiden wichtigen Zeremonien im Jahr 1893 zugegen. Der Tempel wurde nach dem Ersten Weltkrieg wiederhergestellt, da die Original-Glocken eingeschmolzen worden waren.
Die Kirche dient heute der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und bringt verschiedene protestantische Gemeinschaften zusammen. Besucher können hier die gemeinsame Nutzung durch unterschiedliche Konfessionen erleben.
Die Kirche befindet sich zentral am Friedrich-Wilhelm-Platz und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die schmalen Seitenschiffe im Inneren ermöglichen einen intimen Rundgang durch den Sakralraum.
Das Innere wurde 1974 grundlegend umgestaltet und liturgische Einrichtungen von einer benachbarten Kapelle wurden hinzugefügt. Diese Möbel ersetzen Ausstattung, die während des Krieges verloren gegangen war.
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