Rauchlose Siedlung Munsterdamm 1/31, 35/51, 2/16, 22/38, 50-52, Hanstedter Weg 2-4, Immenweg 2/4, 5/31, Kottesteig 1-4, Steglitzer Damm 47/57C, 65, Wohnkomplex in Steglitz, Deutschland
Die Rauchlose Siedlung ist ein Wohnkomplex in Steglitz-Zehlendorf mit vier Geschossen, der sich entlang mehrerer Straßen erstreckt und insgesamt 1000 Wohneinheiten umfasst. Die Gebäude präsentieren sich mit einheitlich gestalteten grauen Fassaden und standardisierten Grundrissen, die für Funktionalität und Klarheit stehen.
Die Siedlung entstand zwischen 1931 und 1934 unter der Leitung der Architekten Paul Mebes, Paul Emmerich und Heinrich Straumer als Antwort auf den damaligen Wohnungsmangel. Dieses Projekt stellte einen innovativen Schritt in der modernen Wohnungswirtschaft dar und trug wesentlich zur Lösung sozialer Wohnprobleme bei.
Die Siedlung zeigt Architektur der Neuen Sachlichkeit mit klaren Linien und praktischen Grundrissen, die für den modernen Wohnalltag entworfen wurden. Die einheitlichen grauen Fassaden und standardisierten Apartments prägen bis heute das Bild des Viertels und zeigen, wie Wohnen damals neu gedacht wurde.
Der Besuch ermöglicht einen Spaziergang durch die Straßen des Komplexes, um die Architektur und das Stadtbild hautnah zu erleben. Die Siedlung ist frei zugänglich und zeigt alltägliche Wohnqualität, die sich über mehrere Jahrzehnte bewährt hat.
Die Siedlung war Deutschlands erstes großflächiges Wohnprojekt ohne Schornsteine, da alle Gebäude mit einer zentralen Heizungs- und Warmwasserversorgung ausgestattet waren. Diese technische Innovation war zum Zeitpunkt der Erbauung revolutionär und setzte neue Standards für moderne Wohnkomfort.
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