Marselisborg, Herrenhaus in Aarhus, Dänemark
Marselisborg war ein Herrenhaus im Süden von Aarhus, das auf wertvollen Ländereien stand und über Jahrhunderte hinweg das Landschaftsbild prägte. Die Hauptgebäude wurden später abgerissen, aber der Name des Anwesens blieb in der Stadt erhalten und bezeichnet heute ein ganzes Viertel.
Im 17. Jahrhundert übertrug König Frederik III. das Anwesen an den niederländischen Kaufmann Gabriel Marselis als Bezahlung für große Schulden. Die Anlage ging später in Gemeindeeigentum über und das Herrenhaus verschwand aus dem Stadtbild.
Die Gegend um Marselisborg ist nach dem ursprünglichen Herrenhaus benannt, das einst ein wichtiges Zentrum der lokalen Gesellschaft war. Dieser Name lebt heute in verschiedenen öffentlichen Orten der Stadt weiter und verbindet die Bewohner mit ihrer gemeinsamen Geschichte.
Dieser Ort ist heute Teil eines ruhigen Wohnviertels mit grünen Flächen und guter Erreichbarkeit. Besucher können die Gegend zu Fuß erkunden und dabei die Geschichte in den Straßennamen und gelegentlichen Denkmälern nachvollziehen.
Das ursprüngliche Anwesen hieß Havreballegaard und gehörte im Mittelalter dem Bistum Aarhus. Diese Verbindung zur Kirche prägte die frühe Entwicklung des Ortes langfristig.
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