Helme von Veksø, Bronzezeitliche Helme im Nationalmuseum Dänemark, Kopenhagen, Dänemark.
Die Veksø-Helme sind zwei Bronzehelme aus der Bronzezeit, die mit geschwungenen Hörnern und Verzierungen in Form von Vogelaugen und Schnäbeln gestaltet sind. Sie werden im Nationalmuseum Dänemarks in Kopenhagen ausgestellt und zeigen ein hohes Maß an handwerklicher Verarbeitung und dekorativen Details.
Diese Helme wurden um 900 v. Chr. hergestellt und später als rituelle Opfergaben in ein Moor gelegt. Arbeiter entdeckten sie 1942 während der Torfabbau in Brøns Mose auf Seeland zufällig wieder.
Die Helme stammen aus einer Zeit, als Handwerker in Skandinavien bereits mit Bronze arbeiten konnten und rituelle Gegenstände herstellten. Sie zeigen, dass Menschen damals Wissen über Metallbearbeitung besaßen und dieses Wissen in zeremoniellen Objekten ausdrückten.
Die Helme befinden sich im Nationalmuseum Dänemarks mit erklärenden Texttafeln, die ihre Herstellung und Verwendung beschreiben. Es ist hilfreich, das Museum tagsüber zu besuchen, wenn die Beleuchtung es ermöglicht, die feinen Details der Bronzearbeit deutlich zu sehen.
Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass Birkenteer auf den Hörnern verwendet wurde, um sie zu befestigen und zu verzieren. Diese Technik deutet darauf hin, dass die Handwerker damals bereits wussten, wie man natürliche Materialien verarbeitete, um Bronze-Objekte zusammenzusetzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.