Stubber Priory, Klosterruinen in Holstebro, Dänemark.
Die Stubber Priory sind Ruinen eines ehemaligen Klosters, das auf steinernen Grundmauern auf einer früheren Insel im Stubber-See liegt, verbunden mit dem Festland durch einen Erdweg. Die rechteckige Anlage zeigt die charakteristische Struktur eines Nonnenklosters, mit der Kirche an der Südseite unter der Aufsicht des Bischofs von Ribe.
Das Kloster wurde zwischen 1190 und 1220 als religiöse Gemeinschaft für Frauen gegründet und entwickelte sich zu einem Benediktinerinnenkloster, das etwa 400 Jahre lang bestand. Mit der dänischen Reformation um 1547 endete das klösterliche Leben und das Land wurde zunächst Kronbesitz, später in Privatbesitz.
Die Klosteranlage zeigt die rechteckige Form einer mittelalterlichen Nonnengemeinschaft, wobei die Kirche an der Südseite angeordnet war. Besucher können noch heute die grundlegende Architektur in den steinernen Fundamenten erkennen, die zeigt, wie Frauen in diesem Kloster ihr religiöses Leben führten.
Die Ruinen befinden sich auf Privatgrundstücken, sind aber das ganze Jahr über öffentlich zugänglich, sodass Besucher die Steinmauern und Grundmauern untersuchen können. Ein Erdweg verbindet die ehemalige Insel mit dem Festland und macht einen Besuch relativ einfach, unabhängig von der Jahreszeit.
Ein lokaler Grundbesitzer namens Helm von Stubberthorp spendete zwischen 1190 und 1220 seinen Bauernhof, um diese religiöse Stätte für Frauen in Westjütland zu gründen. Diese Gründungsgeschichte zeigt, wie einzelne Landbesitzer bei der Einrichtung von Klöstern in Dänemark eine Schlüsselrolle spielten.
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