Shoeburyness Boom, Militärische Verteidigungsanlage in Southend-on-Sea, England.
Die Shoeburyness Boom ist eine Verteidigungsanlage, die sich quer über die Themsemündung erstreckt und aus Holzpfählen sowie Betonkonstruktionen an den Enden besteht. Das Bauwerk sollte die Schifffahrt kontrollieren und unbefugte Zufahrten auf der Wasserstrasse sperren.
Die Anlage wurde 1939 erbaut, um London und Schifffahrtsrouten vor deutschen Unterseebooten zu schützen. Nach dem Krieg wurde sie weiterhin genutzt, um die Gewässer gegen sowjetische Marinepräsenz zu sichern.
Die Befestigungsanlage zeigt noch heute die praktischen Ansätze der britischen Küstensicherung. Die sichtbaren Betonpfosten entlang der Uferzone erzählen von alltäglichen Schutzmassnahmen, die Einwohner und Schiffe bewachen sollten.
Die Stätte ist von der Küste aus zugänglich, aber einige Abschnitte liegen im Bereich des Verteidigungsministeriums und sind nicht frei begehbar. Die beste Aussicht bietet sich bei Ebbe, wenn mehr von der Struktur sichtbar wird.
Drei schwere Leichter mit je 200 Tonnen Tragkraft lagen dauerhaft an der Sperre vertäut und dienten dazu, den Schiffsverkehr zwischen Kent und Essex zu überwachen. Diese schwimmenden Kontrollposten waren eine ungewöhnliche Lösung der Kriegsbefestigung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.