Ipswich Hoard, Eisenzeitliche Goldtorques im British Museum, England
Der Ipswich Hoard ist eine Sammlung von sechs goldenen Halsringen aus der Eisenzeit, die mit gedrehten Drähten handwerklich gefertigt wurden. Jedes Stück trägt unterschiedlich gestaltete Endverzierungen und zeigt die technische Raffinesse keltischer Goldarbeiter.
Die Halsringe wurden 1968 und 1969 von Bauarbeitern in der Nähe von Ipswich entdeckt und später als keltische Artefakte aus dem 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung identifiziert. Der Fund stammt aus einer Zeit, als solche wertvollen Gegenstände in der Erde verborgen wurden, möglicherweise um sie zu schützen.
Die Torcs sind Teil der eisenzeitlichen Handwerkskunst, die zeigt, wie fortgeschrittene die keltischen Handwerker waren. Man kann sehen, wie sorgfältig jedes Stück gedreht und verziert wurde, um ein Zeichen von Wohlstand und Status zu sein.
Die Originalstücke befinden sich im British Museum in London, wo sie als Teil der archäologischen Sammlung ausgestellt sind. Im Ipswich Museum können Besucher Replikationen sehen, die zeigen, wie die ursprünglichen Objekte aussehen würden.
Was diese Funde besonders macht, ist die Tatsache, dass die Arbeiter, die sie entdeckten, eine großzügige Belohnung vom Museum erhielten. Diese ungewöhnliche Behandlung zeigt, wie wertvoll die Objekte für das archäologische Verständnis waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.