Park Crescent, Renaissance-Wohnkomplex in Brighton, England
Park Crescent ist ein hufeisenförmiger Wohnkomplex mit 48 Häusern in Brighton, der zwischen 1849 und 1854 erbaut wurde. Die Gebäude zeigen italianate Architekturelemente wie dekorative Steinfassaden und charakteristische Renaissance-Revival-Details.
Der Architekt Amon Henry Wilds entwarf und baute Park Crescent zwischen 1849 und 1854, als Brighton sich zu einem führenden Badeort entwickelte. Drei Häuser in der Mitte wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1983 wiederaufgebaut.
Der Name Park Crescent verweist auf den privaten Garten im Inneren der Anlage, der Bewohner und Besucher anzog. Die geschwungene Form der Häuser schuf einen intimen Raum, der sich deutlich von der geraden Straßenarchitektur anderer Wohnviertel unterschied.
Die Häuser sind private Wohnungen, aber die gebogene Fassade ist aus der Straße leicht sichtbar und erlaubt eine gute Sicht auf die Architektur. Der private Garten in der Mitte ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber die äußere Form der Anlage kann zu Fuß erkundet werden.
Die Anlage wurde 1934 durch den Brighton-Kriminalfall tragisch bekannt, als die Leiche von Violet Kaye in Haus Nummer 44 entdeckt wurde. Dieser spektakuläre Fall erregte großes Aufsehen in der britischen Presse und bleibt ein bemerkenswerter Teil der lokalen Geschichte.
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