Egyptian Halls, Geschäftsgebäude der Kategorie A in Glasgow, Schottland
Die Egyptian Halls sind ein vierstöckiges Handelsgebäude an der Union Street in Glasgow mit achtzehn Fensterachsen, die von Steinsäulen und verzierten Kapitellen gegliedert werden. Die gesamte Fassade ist mit klassischen Ornamenten bedeckt, die dem Gebäude ein dichtes, fast skulpturales Aussehen verleihen.
Der Architekt Alexander Greek Thomson entwarf das Gebäude zwischen 1870 und 1872 für den Eisenfabrikanten James Robertson und war einer seiner letzten großen Aufträge. Thomson starb kurz nach der Fertigstellung, sodass dieses Gebäude zu seinem letzten vollendeten Werk gehört.
Der Name klingt nach altem Ägypten, doch wer die Fassade betrachtet, erkennt griechische Säulen und Ornamente. Der Gegensatz zwischen dem Namen und dem tatsächlichen Erscheinungsbild fällt sofort auf und macht das Gebäude zu einem ungewöhnlichen Hingucker in der Union Street.
Das Gebäude ist von der Union Street aus gut sichtbar, aber derzeit von einem Gerüst umgeben, das den freien Blick auf die Fassade teilweise verdeckt. Der Innenbereich ist für Besucher nicht zugänglich, da das Gebäude sich in einem schlechten Zustand befindet.
Die schwersten Steinsäulen des Gebäudes befinden sich im obersten Stockwerk und nicht im Erdgeschoss, was dem üblichen Bauprinzip widerspricht. Diese ungewöhnliche Anordnung verleiht der Fassade ein schweres, nach oben gerichtetes Gewicht, das beim Betrachten auffällt.
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