Wayland’s Smithy, Neolithisches Grabmal am Ridgeway, Oxfordshire, Großbritannien.
Wayland's Smithy ist ein neolithisches Hügelgrab im Ridgeway bei Ashbury in Oxfordshire, England. Die Steinkonstruktion enthält zwei gegenüberliegende Seitenkammern und eine Endkammer, die zusammen eine kreuzförmige Bestattungsfläche bilden, mit vier großen Sarsensteinen am Eingang.
Die erste hölzerne Struktur entstand zwischen 3590 und 3550 vor Christus und enthielt vierzehn Bestattungen. Ungefähr um 3460 vor Christus wurde ein größerer Steinhügel über der ursprünglichen Anlage errichtet.
Der Ort trägt den Namen eines germanischen Schmiedegottes, eine Verbindung, die erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 908 erschien. Besucher finden heute eine stille Waldlichtung mit moosbewachsenen Steinen, die oft von Wanderern auf dem alten Fernweg aufgesucht wird.
Der Zugang erfordert eine Wanderung von etwa eineinhalb Kilometern entlang eines offenen Hangs vom Parkplatz am White Horse Hill. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Weg bei nassem Wetter rutschig werden kann.
Eine lokale Überlieferung behauptete, dass ein Pferd mit einer Münze über Nacht von einem unsichtbaren Schmied neu beschlagen wurde. Diese Geschichte verband das alte Grab mit volkstümlichen Erzählungen über übernatürliche Handwerker.
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