Myrtle wreath at Vergina, Grabbeigabe aus den königlichen makedonischen Gräbern in Vergina, Griechenland
Das Myrten-Goldkranzwerk ist ein sorgfaltig gefertigtes Schmuckstuck aus etwa 80 Blattern und uber 110 Bluten, die auf einer zylindrischen Stange angebracht sind. Jedes Element wurde aus dunnen Goldblechen in Handarbeit geschnitten und graviert.
Ein Grieche namens Manolis Andronikos fand diesen Gegenstand 1977 in einer Grabkammer in Vergina, die einem machtigen macedonischen Konig gehorte. Der Fund gehort zu einer Zeit, in der solche kunstvollen Objekte in Grabhugeln begraben wurden.
Das Goldkranzwerk war in der antiken Welt ein Zeichen von Wohlstand und Rang, das bei feierlichen Anlässen und Bestattungen getragen oder beigelegt wurde. Solche Gegenstände zeigen, wie wichtig glänzende Materialien und handwerkliche Kunstfertigkeit für die damalige Gesellschaft waren.
Der Kranz wird im Archaologischen Museum von Vergina aufbewahrt und ist unter speziellen Bedingungen geschutzt, um die dunnen Goldbleche vor Schaden zu bewahren. Besucher sollten das delicate Stuck aus der Entfernung betrachten und auf die Details der feinen Handarbeit achten.
Das Kranzwerk zeigt eine Technik, bei der jedes Blatt und jede Blute einzeln aus dunnen Goldblechen gestanzt und eingraviert wurde, was eine extrem arbeitsintensive Herstellung erforderte. Diese Methode war so anspruchsvoll, dass nur wohlhabende Familien sich solche kostbaren Objekte leisten konnten.
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