Florey Building, Modernistisches Studentenwohnheim am Queen's College, Oxford, Vereinigtes Königreich
Das Florey Building ist eine Studentenwohnanlage am Queen's College Oxford mit markanter roter Backsteinarchitektur und A-förmiger Struktur. Das Gebäude enthält 74 Einzelzimmer, die um einen unregelmäßig geformten Innenhof angeordnet sind und durch großflächige Fenster mit Tageslicht versorgt werden.
James Stirling entwarf das Gebäude 1966 als Abschluss der sogenannten Red Trilogy, nachdem er ähnliche Bauten in Leicester und Cambridge vollendete. Diese Bautrilogie markierte einen wichtigen Punkt in der Entwicklung des britischen Modernismus und des universitären Bauens in der Nachkriegszeit.
Das Gebäude steht für modernistisches Wohnen an der Universität und prägt das Bild des Campus mit seiner unkonventionellen Architektur. Besucher bemerken sofort die markante rote Backsteinfassade und die ungewöhnliche Form, die sich deutlich von traditionellen Collegegebäuden unterscheidet.
Das Gebäude ist von außen einsehbar und die Struktur mit ihren Fußgängerwegen um den Innenhof ist leicht zu verstehen. Ein Aufzug in dem zentralen Turm erschließt die verschiedenen Ebenen, wobei die glastransparenten Brückenverbindungen einen Überblick über den Komplex ermöglichen.
Das Gebäude ruht auf freiliegenden Betonpfeilern in A-Form am Boden, die wie monumentale Skulpturen wirken und das gesamte Bauwerk zu tragen scheinen. Diese technische Lösung war für ihre Zeit revolutionär und verleiht dem Komplex ein schwebendes Aussehen, das ihn von typischen Backsteingebäuden deutlich unterscheidet.
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