Portholme, Naturschutzgebiet in Huntingdon, England
Portholme ist ein 106 Hektar großes Naturschutzgebiet zwischen Huntingdon und Godmanchester mit artenreichen Grasländern, die im Winter und Frühjahr überflutet werden. Das Gelände wird von Wasserläufen durchzogen, die eine vielfältige Wassertiergemeinschaft unterstützen.
Das Gelände wurde von Samuel Pepys im Mai 1668 besucht, der seine Beobachtungen über die Wetterbedingungen und das wasserbedeckte Gelände dieser Zeit dokumentierte. Diese frühe schriftliche Erwähnung zeigt die lange Geschichte des Ortes als Naturlandschaft.
Die Wiese wird nach traditionellen Lammas-Regeln bewirtschaftet, bei denen das Gras zu bestimmten Jahreszeiten gemäht wird, gefolgt von kontrollierter Viehweidung. Diese Praktik prägt das Erscheinungsbild und die Nutzung des Ortes bis heute.
Das Gelände ist über Mill Common in Huntingdon oder auf dem Ouse Valley Way von der Chinese Bridge in Godmanchester zu erreichen. Der beste Besuch ist zwischen Frühling und Herbst möglich, wenn das Gelände nicht überflutet ist und der Boden begehbar bleibt.
Die Wasserlaufe beherbergen die in Großbritannien seltene Libellula fulva Libelle, eine Art, die anderswo schwer zu finden ist. Diese Präsenz macht das Gelände für Naturbeobachter und Insektenforscher besonders wertvoll.
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