Castro de Romariz, Archäologische Höhenfestung in Romariz, Portugal.
Das Castro de Romariz ist eine befestigte Siedlung auf einem Hügel, umgeben von Wällen, Gräben und Schutzwehrbauten, die in mehreren Ringen das Gelände durchziehen. Die Struktur zeigt deutlich, wie sorgfältig die Menschen diesen Ort gegen Angreifer verteidigt haben.
Die Siedlung entstand vor etwa 2.000 Jahren während einer Übergangszeit, in der Gemeinschaften in der Region zu größeren befestigten Plätzen übergingen. Diese Entwicklung markiert den Wandel von kleineren Ansiedlungen zu organisierten, wehrhaften Dörfern.
Der Ort trägt den Namen des nahegelegenen Dorfes Romariz und zeigt bis heute die Spuren einer befestigten Siedlung aus alter Zeit. Besucher können an den erhaltenen Wällen und Gräben erkennen, wie die Menschen hier ihre Gemeinschaft organisiert und geschützt haben.
Der Ort wird durch kontrollierte Beweidung offen gehalten, was verhindert, dass Bäume wachsen und die archäologischen Schichten unter der Oberfläche schützt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände hügelig ist und die Wege teilweise unbefestigt sein können.
Die mehreren verteidigten Ringe zeigen ein beeindruckendes Verständnis für strategische Planung und zeigen, dass die Bewohner ihre Positionen sorgfältig ausgewählt haben. Die Anordnung erlaubte es ihnen, Angreifer auf mehreren Ebenen abzuwehren, was für eine antike Gemeinde ungewöhnlich organisiert war.
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