Steirisches Vulkanland, Touristisches Reiseziel in der Südoststeiermark, Österreich.
Das Steirisches Vulkanland ist eine Region im Südosten der Steiermark, deren Hügel und Täler durch Vulkantätigkeit vor Millionen von Jahren entstanden sind. Die abwechslungsreiche Topografie mit erloschenen Kratern und sanften Hang schafft ein markantes Landschaftsbild, das sich von umgebenden Ebenen deutlich unterscheidet.
Die Region entstand durch Vulkanausbrüche zwischen 15 Millionen und vor 2 Millionen Jahren, wobei das Gleichenberg Kögel Berg der Ort der letzten Aktivität war. Diese geologische Geschichte hat die Böden und die natürliche Struktur der Landschaft dauerhaft geprägt.
Die Menschen hier nutzen die fruchtbaren Böden, um Wein, Obst und regionale Spezialitäten anzubauen, die eng mit der vulkanischen Geschichte verbunden sind. Diese landwirtschaftlichen Traditionen prägen das Aussehen und das Leben in der Region bis heute.
Besucher können der Vulkanland Route 66 folgen, um verschiedene geologische Orte und lokale Betriebe zu erkunden, die über die gesamte Region verteilt sind. Es empfiehlt sich, genügend Zeit einzuplanen, da die Standorte über ein großes Gebiet verteilt liegen und am besten mit dem Auto erreichbar sind.
Mehrere ehemalige Vulkankrater sind heute kleine Seen oder Sumpfgebiete, die seltene Pflanzen und Tiere beherbergen und unerwartet grüne Oasen in der Landschaft bilden. Diese Feuchtgebiete entlang der Wanderwege zeigen eine völlig andere Seite der vulkanischen Geschichte als die Weinberge in den Höhenlagen.
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