Cobar Sound Chapel, Klangkunstinstallation nahe Cobar, Australien
Die Cobar Sound Chapel ist eine künstlerische Installation auf einem Hügel in der Nähe von Cobar, bestehend aus einer zylindrischen Stahlstruktur, die eine Betonkapelle mit vierkanaligem Schallequipment enthält. Das Gebäude ist von großer Entfernung aus sichtbar und bietet Besuchern ein Schallkunsterlebnis in der Wüstenlandschaft.
Das Projekt entstand 2016, als der Komponist Georges Lentz sich dem Architekten Glenn Murcutt näherte, um einen alten Wassertank in eine Klanginstallation umzuwandeln. Diese Zusammenarbeit führte zur Schaffung eines neuen künstlerischen Ortes, der Architektur und Musik in der australischen Wüste verbindet.
Die Installation wurde von der Arbeit der indigenen Künstlerin Kathleen Petyarre inspiriert und bezieht sich auf die Verbindung der Ngiyampaa zum Land, die als kubbur bekannt ist. Diese Verbindung prägt die Erfahrung des Ortes und gibt ihm eine tiefere Bedeutung für die lokale Gemeinschaft.
Der Ort ist nur mit einem Schlüssel zu betreten, den man im Informationszentrum von Cobar erhalten kann. Das System ist robust für extremes Wetter ausgelegt und kann daher unter anderem Bedingungen zugänglich sein.
Das Audiosystem nutzt umgebaute Autolautsprecherkomponenten, die für extreme Temperaturschwankungen und Staubigkeit in der Wüste konstruiert wurden. Diese unkonventionelle Lösung ermöglicht es dem Kunstwerk, unter harten Bedingungen zu funktionieren und hochwertige Klangqualität zu liefern.
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