Lands of Borland, Barony of Cumnock, estate in East Ayrshire, Scotland, UK
Die Lands of Borland sind ein Landgut in East Ayrshire mit den Überresten eines Schlosses, einer historischen Mühle und einer Kapelle. Das Gelände liegt auf sanften Hügeln zwischen dem Ort Borland Smithy und der ehemaligen Mühle, wo ein kleiner See namens Black Loch Wasser für den Betrieb bereitstellte.
Die Hamilton-Familie besaß das Anwesen ab etwa 1400, bevor es durch Heirat an die Montgomerys und später an andere Familien wie die Grafen von Dumfries überging. Das Schloss wurde vor 1855 abgerissen, aber archäologische Funde aus dem Jahr 1939 zeigen mittelalterliche Keramik und einen hölzernen Schaft auf der Burgkuppe.
Der Name Borland könnte "Herrenland" bedeuten oder sich auf Wildschweine beziehen, wobei die erste Erklärung wahrscheinlicher ist. Die Ruinen der Borland-Kapelle und die Überreste der Mühle zeigen, wie Menschen hier Jahrhunderte lang lebten und arbeiteten.
Das Gelände ist zugänglich für Wanderungen durch offene Felder, wobei Castle Hill eine gute Aussichtsstelle bietet. Die alten Wege und Feldgrenzen sind teilweise noch erkennbar und helfen bei der Orientierung in der Landschaft.
Der Black Loch hatte eine ungewöhnliche Wasserflusseigenschaft mit zwei verschiedenen Auslässen, die es Forellen ermöglichten, in benachbarte Flussysteme zu wandern. Diese natürliche Besonderheit machte das Gewässer für die mittelalterliche Fischereinutzung besonders wertvoll.
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