Kelham Hall, Viktorianisches Gotik-Herrenhaus in Kelham, England
Kelham Hall ist ein gotisches Herrenhaus aus der Viktoriazeit im englischen Kelham mit markanten Türmen, asymmetrischen Designelementen und einer zentralen Kuppel. Das Gebäude umfasst 12 Zimmer mit eigenem Bad, Konferenzeinrichtungen für 100 Personen und liegt auf einem 52 Hektar großen Parkgelände.
Die heutige Kelham Hall wurde von Architekt George Gilbert Scott zwischen 1859 und 1861 erbaut und ersetzte zwei frühere Strukturen, die durch Brände zerstört worden waren. Das ursprüngliche Herrenhaus war bekannt dafür, dass König Karl I. dort 1647 nach seiner Kapitulation während des Englischen Bürgerkriegs einige Tage gefangen gehalten wurde.
Die Große Kapelle von 1928 beherbergt das Kelham Rood, eine Bronzeskulptur von Charles Sargeant Jagger, die Christus am Kreuz darstellt und einen wichtigen künstlerischen Fokus des Ortes bildet. Die Kapelle selbst ist ein Beispiel für die religiöse Nutzung dieses Hauses über mehrere Generationen hinweg.
Das Haus funktioniert heute als Veranstaltungsort und kann besucht werden, wobei es wichtig ist, voraus zu planen, um Verfügbarkeit zu überprüfen. Die Umgebung bietet viel Platz zum Erkunden, und Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, um die Parkanlage vollständig genießen zu können.
Das Gebäude überstand zwei große Brände, wobei die aktuelle Struktur durch George Gilbert Scott als architektonische Reaktion auf diese Katastrophen entworfen wurde. Diese Geschichte der Wiederaufbau macht Kelham Hall zu einem seltenen Beispiel viktorianischer Architektur, die gezielt gegen Brandrisiken konzipiert wurde.
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