Lacock Abbey monastery, Augustinerkloster in Lacock, England
Lacock Abbey ist ein ehemaliges Augustiner-Nonnenkloster in Wiltshire mit Gebäuden aus verschiedenen Epochen, von mittelalterlichen Kreuzgängen bis zu elisabethanischen Kaminen. Die Anlage umfasst einen Innenhof mit Stallgebäuden, Brauhaus und Bäckerei, die den alltäglichen Betrieb der früheren Gemeinschaft zeigen.
Das Kloster wurde 1229 gegründet und lebte als religiöse Gemeinschaft bis zur Auflösung 1539, als König Heinrich VIII. es an einen Adligen verkaufte. Dieser Wechsel des Besitzers rettete das Gebäude vor dem Abriss und ermöglichte seine Umwandlung in ein privates Anwesen.
Die Abtei war Heimat von Nonnen, die hier jahrhundertelang beteten und arbeiteten, ihre Lebensweise prägte das tägliche Leben in der kleinen Stadt. Besucher können heute noch den Rhythmus des klösterlichen Alltags in den Räumen nachvollziehen, wo die Ordensschwestern ihre Tage verbrachten.
Das Gelände bietet sowohl historische Räume als auch ein Museum über die Geschichte der Fotografie mit Originalobjekten. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die verschiedenen Gebäude, Ausstellungen und Gärten zu erkunden, da das Areal ziemlich ausgedehnt ist.
Ein Fotograf namens Henry Fox Talbot machte 1835 an diesem Ort eines der ersten erhaltenen Lichtbilder der Welt, indem er ein Klosterfenster ablichtete. Seine bahnbrechende Arbeit verwandelte den Ort später in einen wichtigen Platz in der Geschichte des Mediums.
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