Crown Mines, Minenruinen in Botallack, Vereinigtes Königreich.
Crown Mines sind Überreste von Kupfer- und Zinngewinnungsanlagen, die auf Granitklippen über dem Atlantik liegen. Zwei steinerne Maschinenhauser stehen dort und markieren die Standorte dieser vergangenen Betriebe.
Die Anlage begann 1721 mit dem Abbau von Mineralien und operierte bis 1914. Im Laufe dieser Zeit erstreckten sich unterirdische Schächte bis zu 500 Meter unter dem Ozean.
Die Industriearchitektur der Anlage spiegelt Cornwalls Bergbauvergangenheit wider und wurde 2006 Teil einer Weltkulturerbestätte anerkannt. Besucher können heute sehen, wie eng die Bergleute mit der rauen Küstenlandschaft verbunden waren.
Der National Trust verwaltet die Anlage und bietet Parkplätze in der Nähe des Count House Workshop, das als Informationszentrum dient. Das Gelände ist zu Fuß zugänglich, aber die Klippen sind steil und erfordern vorsichtige Bewegungen.
Die Schächte wurden teilweise im Boscawen-Diagonalschacht abgebaut, der in einem Winkel von 30 Grad unter den Meeresboden hinabführte. Diese Ingenieurleistung ermöglichte es den Arbeitern, unter dem Ozean nach Mineralien zu graben, was außergewöhnlich für Bergbaubetriebe war.
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