Yarmouth suspension bridge, Hängebrücke in Great Yarmouth, England.
Die Yarmouth Hängebrücke war eine Fußgängerbrücke über den Fluss Bure in Great Yarmouth mit zwei Türmen und Eisenketten, die ein hölzernes Deck trugen. Die Konstruktion verband beide Ufer über eine Spannweite von etwa 19 Metern und ermöglichte Fußgängern den direkten Übergang ohne Fähre.
Die Familie Cory finanzierte die Fertigstellung dieser Brücke im Jahr 1829, um den Fährbetrieb zu ersetzen und die Verbindung zwischen Great Yarmouth und Acle zu verbessern. Der Einsturz im Mai 1845 kostete 79 Menschen das Leben und führte zur Einführung strengerer Inspektionspflichten für Brückenkonstruktionen.
Der Unfall von 1845 veränderte das Verständnis von Menschenansammlungen auf Brücken grundlegend und führte zu neuen Vorschriften über Traglasten. Die Katastrophe wurde zum Beispiel für das Risiko plötzlicher Belastungen durch große Menschenmengen und prägte die Debatte über öffentliche Sicherheit.
Die Brücke ist heute nicht mehr vorhanden, doch das Gebiet entlang des Flusses Bure bleibt zugänglich und lässt sich zu Fuß erkunden. Informationstafeln oder lokale Archive können Kontext zur früheren Lage und Bedeutung der Konstruktion bieten.
Hunderte von Zuschauern versammelten sich auf der Brücke, um einen Clown in einer Waschbottich auf dem Fluss zu beobachten, als die Ketten nachgaben. Der plötzliche Einsturz ließ Menschen ins Wasser stürzen und wurde zu einer der größten Brückenkatastrophen Großbritanniens im 19. Jahrhundert.
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