Ford Palace, Bischöfliche Palastruinen in Hoath, England.
Ford Palace sind Ruinen eines mittelalterlichen Bischofssitzes in Hoath, Kent, mit erhaltenen Teilen eines gotischen Torhauses und Steinen, die später in ein Ziegelsteinbauernhaus aus dem 18. Jahrhundert eingebaut wurden. Die sichtbaren Überreste sind heute auf dem Gelände einer Privatimmobilie zu finden.
Der Erzbischof John Morton ließ zwischen 1486 und 1500 einen fünfstöckigen Backsteinturm errichten, der zur Residenz der Erzbischöfe von Canterbury wurde. Die Anlage wurde später verlassen und ihre Strukturen nach und nach abgebaut oder in andere Gebäude integriert.
Das Schloss war ein Ort, an dem sich Machthaber der Kirche und des Königshauses trafen. Im Jahr 1544 besuchte König Heinrich VIII. das Gebäude, was zeigt, wie wichtig es für die Kirche während großer Veränderungen war.
Der Zugang zur Ruine ist begrenzt, da das Gelände Privatgrundstück ist und Besucher die Genehmigung der Grundstückseigentümer einholen müssen. Es ist ratsam, vor einem Besuch Kontakt mit den Eigentümern aufzunehmen, um Zutritt zu erhalten.
Das Gelände erstreckte sich einst über etwa 160 Hektar und umfasste neben der Hauptresidenz auch Wirtschaftsgebäude und Anbauflächen. Viele dieser Strukturen wurden 1964 entfernt, sodass heute nur noch wenige Spuren der ursprünglichen Anlage sichtbar sind.
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